In folgenden Bereichen sind wir schwerpunktmäßig aktiv:
Zwei Abschnitte sind zur Zeit noch besonders gefährlich:
Erstens
Der vierspurige Abschnitt zwischen Rawiestraße und Südstraße. Hier sind großenteils überhaupt keine Radverkehrsanlagen vorhanden. Radfahrer müssen zusehen, wie sie heil durch die Autorennstrecke kommen.
Unsere Forderungen:
Zweitens
Besonders gefährlich ist die Lage für Radfahrer auch auf dem Abschnitt zwischen den Straßen Kreuzhügel und Burg Gretesch.
Hier wird zügig gefahren, da die Straße dem Autofahrer nach der Durchfahrt durch das vierspurige Teilstück von der Stadt her, nach evt. Autobahnfahrt oder nach der hindernisreichen Durchfahrt durch Lüstringen als Abschnitt erscheint, in dem ihn keine Hindernisse erwarten und in dem er aufdrehen kann.
Nach wie vor fehlen Radverkehrsanlagen auf der Nordseite völlig. Statt dessen wird dem Radfahrer großzügig gestattet, auf dem Fußweg zu fahren. Doch das kann keine dauerhafte Alternative sein. Außerdem ist der Fußweg viel zu schmal. Dem Autofahrer wird durch Aufbringen von roten Markierungen sogar noch suggeriert, der Radfahrer müsse auf dem Fußweg fahren. Das schafft zusätzliches Gefährdungspotential, weil es immer wieder Autofahrer dazu verführt, Radfahrer, die zu Recht auf der Fahrbahn fahren, anzuhupen, in waghalsigen Manövern ohne Sicherheitsabstand zu überholen oder gar abzudrängen.
Noch gefährlicher wird die Situation bei schlechten Witterungsverhältnissen und bei Abend- oder Morgensonne, wie auf dem Foto rechts zu sehen ist. Dann entsteht ein Tunneleffekt, bei dem Radfahrer kaum zu erkennen sind, ähnlich wie bei der Fahrt durch sommerliche Alleen. Wenn man das Bild betrachtet, wird die psychologische Wirkung auf diesem Teilstück der Mindener Straße deutlich, die zu schnellem Fahren verführt. Die Strecke wirkt so, als sei man außerorts unterwegs!
Wir fordern den Ausbau der Mindener Straße mit durchgängigen Radverkehrsanlagen, die heutigen Standards entsprechen, wie sie bereits im Radverkehrsplan von 2005 festgeschrieben sind. Die Mindener Straße ist die einzige Ausfallstraße Osnabrücks, die noch immer keinen durchgehenden Radweg besitzt!
Im oben gezeigten Beispiel ließe sich der Fußweg auf den Hang etwas nach oben verlegen und der jetzige Fußweg zu einem Radfahrstreifen umbauen.
Statt hier Gelder sinnvoll einzusetzen, wird der Etat für den Neubau und die Unterhaltung der Radverkehrsanlagen weiter gekürzt. Planungen für einen Umbau der Mindener Straße verstauben in den Schubladen der Stadtverwaltung. Die Problematik ist hinreichend bekannt. Mehrfach hat der ADFC darauf hingewiesen. Schwere Unfälle werden somit billigend in Kauf genommen.
Sinnvolle Alternativrouten gibt es nicht. Alle sind mit Umwegen, diversen Steigungen und schlechten Wegabschnitten verbunden.
Der gesamte Weg ist unbeleuchtet. Es ist daher bei Dunkelheit (Winter) schwierig und
gefährlich, ihn zu benutzen. Zumindest die Unterführung unter der Brücke "An der Rosenburg" sollte umgehend
eine Beleuchtung erhalten.
Die Holzbrücke muss unbedingt einen rutschfesten Belag erhalten.
Die Überquerung der Bessemerstraße müßte aufgepflastert und farblöich abgesetzt werden. Außerdem sollte hier
Radfahrern und Fußgängern die Vorfahrt eingeräumt werden.
Sperrpfosten sind zum Teil im Dunkeln nicht rechtzeitig und deutlich zu erkennen, da Reflexionsfolien zu hoch
angebracht sind.
Grundsätzlich wäre ein getrennter Rad- und Fußweg sinnvoll, um zu vermeiden, dass sich Fußgänger und Radfahrer
gegenseitig gefährden. Als erste Maßnahme in dieser Richtugn muss an der Senke vor der Voltstraße ein getrennter
Radweg parallel zum Fußweg an der Senke vorbeiführt werden.
Weiterführung der Verbindung zur Stadtgrenze Ost:
Vom ADFC liegt der Stadt ein Vorschlag vor, wie man unter Einbeziehung vorhandener Straßen und Wege
kostengünstig durch kurze neu zu bauende Abschnitte eine abgasarme Verbindung nach Lüstringen schaffen könnte.
Weitere Projekte: