Die Säulen der Erde
England, 1123 - 1173. Eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Krone und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einem Zeichen des Friedens, einer gotischen Kathedrale. Doch bis dieser kühne Traum Wirklichkeit geworden ist und in Kingsbridge das großartige Gotteshaus endlich emporragt, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten.
Um historische Fakten rankt Ken Follett seine monumentale Story, die sich vom Erbfolgestreit bis 1170, bis zur Ermordung Thomas Beckets unter der Regentschaft Heinrichs II. erstreckt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Handlungsstränge steht die Kathedrale von Kingsbridge, Die Säulen der Erde. Dombaumeister Tom Builder möchte hier seinen Lebenstraum verwirklichen. Klosterprior Philip sieht sich den Anfeindungen des verrohten Baron Hamleigh ausgesetzt, der den Bau der Kathedrale zu verhindern sucht und sein Gebiet mit Gewaltexzessen überzieht. Follett malt detailliert die Grausamkeiten jener Zeit aus: Frauen wie die schöne Grafentochter Aliena werden Opfer von Vergewaltigung, es kommt zu Folter und Brandstiftung, zu Morden und Hinrichtungen.
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Wenn man anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Historisch teilweise sehr genau und packend geschrieben versetzt Follet den Leser in ein sehr realistisches Mittelalter. Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Frau jeder Zeit Dinge vollbringt wie einige der Frauen in dem Buch, trotzdem ist es für die Geschichte ansich doch wichtig. Vor allem, weil es niemals Langweilig wird, dieses Abenteuer zu lesen.