kalte Zeiten
Ich
sitze hier,
traurig und allein.
Die Knie bis an die Nase gezogen.
Umschlingende Arme geben mir halt.
Mache mich ganz klein.
-keine Angriffsfläche mehr
-keine weitere Wärme entweicht.
Brauche sie ganz für mich.
Um mich zu heilen und zu schützen.
Habe ich doch schon viel zu viel von mir-
Dir überlassen.
Mich fröstelt-
Ein Schauer jagt mir über den Rücken.
Schon wieder sind meine Gedanken ganz bei Dir.
Ich vermisse Dich.
Alle meine Haare bäumen sich auf.
Mich friert-
und es wird mir jetzt bewußt:
All meine Wärme ist schon bei Dir