Tonis Karmann Ghia Treff

 

 

Stand 12.04.2011 

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Die Bilder zeigen den Werdegang eines 1967er Karmann Ghia Coupe, das ich mir im Frühling 2002 gekauft habe. Ich hatte schon viel über diese Fahrzeuge gesammelt, jetzt wollte ich endlich selbst Hand anlegen, und eine vernünftige Restauration durchführen. Wie sich später rausstellte, habe ich mir aber ein Fahrzeug zugelegt, an dem schon verschiedene Werkstätten rumgepfuscht haben. Ein Ghia-Experte hätte sich den Wagen höchstwahrscheinlich nicht gekauft, zu der Zeit wollte ich aber erst einer werden. Ich sage nur soviel: Glasfaserfront und Glasfaserkotflügel, Schweller zusammengeflickt... aber seht selbst:           

Sieht doch gar nicht

so schlecht aus

auf den ersten Blick, oder?

Erst mal ab auf den Trailer und dann nach Hause

Ein Blick auf die Vorderachse zeigte ein gewartetes Fzg. mit sogar fast neuen Bremschläuchen.

Erst mal die häßlichen Zusatzscheinwerfer abmontieren!

So, jetzt schnell in meine Halle, aufbocken und frisch ans Werk.

Die Entkernung schreitet zügig voran.

Türen, Scheiben kein Problem für einen Schrauber,

auch die Lampen nicht.

Der Kofferraumdeckel und der Rest waren auch kein Hindernis.

So. Jetzt geht´s ans trennen!!!! Mit einigen Hilfsmitteln,

die ich auf der Seite mit Rep.-anleitungen ausführlich beschreibe,

lässt sich das Chassis normalerweise gut vom Fahrgestell trennen.....

aber bis es soweit war, mußten Flex, Trennmeißel und Bohrmaschine extreme Dienste leisten!

Die Schweller wurde nämlich mit Blechen zugeschweißt und zwar bis zum Bodenblech.

Aber nun gut, hier sind die beiden Hälften nach erschwertem Kampf :-(

Starker Rostbefall der Bodenbleche sowie des Napoleonhuts

Die Verstrebung zur Verstärkung des Chassis, schön zusehen auch die Aufnahmepunkte für die Ketten.

Befestigung des Chassis mit den Befestigungspunkten der VA an der Montageeinrichtung

Befestigung an der Aufnahme für die HA

Mit der Montageeinrichtung auf eine ordentliche Arbeitshöhe gebracht.

Ohne Worte!

Aufhängung VA von unten

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Der Rahmentunnel schien mir rettbar zur Wiederverwendung, also auf zur Schadensbegrenzung.

Jetzt sind die GFK-Teile weg,

man ist den Tränen nahe

und sieht spätestens jetzt ein,

dass das Ganze ein Fass ohne Boden ist.

Hier noch ein paar Einzelteile.

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Es kommen aus Sicherheitsgründen noch meine selbstentwickelten Schwellerversteifungen zum Einsatz.

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Ohne Worte!

So sieht das Chassis jetzt aus,

und wartet auf sein Schicksal :-(

 

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