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Unsere fleißigsten Unterstützer sind die Kinder und Lehrer der Grundschule Bissendorf.
Den gesamten Erlös ihres super tollen "Martinsmarkt" schenken sie den Kindern in Caapora!
Vielen Dank!!!


Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung im November 2016:

Bissendorf. Die Kinder der Grundschule Bissendorf bastelten in den letzten Wochen fleißig, um eine große Vielfalt beim alljährlich stattfindenden Martinsmarkt anbieten zu können. Mit dem eingenommenen Geld wird eine Schule in Caapora unterstützt und eröffnet den Kindern in Brasilien eine Perspektive.
Die Grundschule Bissendorf glich beim Martinsmarkt einem großen wuselnden Haufen. Eltern, Lehrer und vor allem die Schüler hatten für den Markt unzählige Stunden gearbeitet, vorbereitet, aber auch geprobt. Im Vorfeld des Verkaufs in der Aula führten die Schüler nämlich ein Theaterstück auf: die Geschichte von St. Martin führte wieder einmal vor Augen, wie gut man helfen kann, wenn man teilt. Die Hilfe der Grundschüler, der Erlös aus dem Martinsmarkt, kommt der Partnerschule in Caapora, im Nordosten Brasiliens, zugute. Damit wird 30 Schülern der Schulbesuch ermöglicht, zudem werden mit dem Geld Instrumente und andere Unterrichtsmaterialien gekauft.
Warme Mahlzeit
„Die Schüler kommen aus prekären Verhältnissen. Sie haben eigentlich keine Chance auf eine ausreichende Schulausbildung“, erklärte Josef Bartelt vom Verein Helder Camara Brasilienpartnerschaft. Schon eine warme Mahlzeit sei ein Anreiz in die Schule zu kommen, zudem solle der Unterricht Selbstbewusstsein aufbauen. Tanz, Theater, Samba, Gitarrenunterricht und Capoeira stehen deswegen in der brasilianischen Schule auf dem Lehrplan.
100 Saltos
Einen kleinen Eindruck von dem Tagesablauf in der brasilianischen Schule erhielten die Bissendorfer Grundschüler durch eine Capoeira-Vorführung — nach gefühlt 100 Saltos postierten sich die Schüler an ihren Verkaufstischen. Weihnachtliche Holz- und Textilarbeiten, Blumenschmuck und Batik-Jutebeutel brachten sie unter die zahlungskräftige Kundschaft. „Für fünf Taschen haben wir ungefähr 40 Minuten gebraucht“, erzählte der achtjährige Kriss. Hinter einem Batikbeutel steckt nämlich viel Arbeit. Zunächst haben die Schüler die Taschen abgebunden, in Farben getaucht, die Knoten wieder gelöst, um sie an anderer Stelle wieder zu binden und zu färben. Heraus kamen farbenfrohe Beutel mit Kreisen und Streifen in unterschiedlichen Farbabstufungen. 51 Jutebeutel hatten die Schüler der Klasse 2b vorbereitet, nach einer guten Stunde waren sie bereits vergriffen.
Enorme Unterstützung
„Der Martinsmarkt der Bissendorfer Grundschule ist eine enorme Unterstützung. Das sehen wir auch an der Lebensfreude der brasilianischen Schüler, wenn wir sie besuchen“, sagte Josef Bartelt. Den Bissendorfer Schülern machte es wiederum Spaß, dass sie mit ihrem Martinsmarkt auf der anderen Seite der Welt helfen können.