Ivan Simeonov erklärt hier, wie man zweckmäßigerweise Algen testet, ob sie überhaupt für die Zucht von Wasserflöhen geeignet sind.

Man entnimmt 10 mittelgroße Flöhe mittels eines Kochlöffel z.B. und überführt sie in algenfreies, abgekochtes Wasser.

Die ersten zwei Tage werden sie sehr sparsam nur mit Trockenhefe gefüttert.

Am dritten Tag gibt man Algen als Futter und kontrolliert nach 1- 2 Stunden die Wasserflöhe. Dazu müssen sie natürlich in einem durchsichten Gefäß sein. Dieses hebt man an oder stellt es so auf, dass man die Flöhe gegen das Licht sehen kann und somit auch, ob der Darm grün gefärbt ist.

Wer ein Mikroskop hat kann sich die Flöhe darunter ansehen.

Ist der Darm grün, so sind die Algen klein genug, damit sie von den Flöhen gefressen werden können.

Nun muss noch 4-5 Tage weiter sparsam nur mit Algen gefüttern werden. Nach dieser Zeit werden die Wasserflöhe gezählt. Ein evtl. Nachwuchs ist aufgrund der geringeren Größe leicht zu erkennen und wird nicht mit gezählt.
Ist die Zahl der abgestorbenen Wasserflöhe mehr als die Hälfte der eingesetzten Wasserflöhe, so vertragen sie die Algenstoffwechselprodukte nicht. Sie sind dann mit Sicherheit ungeeignet für die Wasserflohzucht.

Da Wasserflöhe zarte und kurzlebige Tiere sind, kann man nie andere Faktoren für das Sterben ausschließen. Am besten wäre es, noch eine Kontrolle bei gleichen Bedingungen (Standort) durchzuführen.
Allerdings wird dabei nur sparsam mit Hefe gefüttert statt Algen.

Wer noch Fragen zu diesem Thema hat, der wende sich gleich an

Mitglied bei den Aquariumfreunden Würzburg e.V.
http://aquarienfreunde-wuerzburg.com