Hausgeckos !

Sie  sind  nicht gerade  besonders  bunt  aber  sehr  nützlich.

So farblos sehen sie aus, die Hausgeckos, die bei mir gute Dienste leisten! Es läßt sich nämlich nicht abstreiten, daß auch schon mal einige Fliegen dem Schicksal gefressen zu werden sich entziehen. Und dies ruft natürlich die Spinnen auf den Plan, die sich gerne von diesen kleinen nahrhaften Fliegen ernähren.
Nicht, daß ich etwas gegen Spinnen hätte, aber die Netze, die sie spinnen, mißfallen mir gewaltig, soweit ich damit mittels Hand oder Gesicht in Berührung komme.
Also habe ich mir überlegt, was dagegen zu tun sei und bin auf die Hausgeckos gekommen, die mir Fliegen und Spinnen wegfressen, so daß beide nicht zur Plage werden.

Nun eignen sich natürlich längst nicht alle Geckos, auch wenn sie von der Größe her annehmbar sind. Viele kommen mit den kleinen Fliegen und den Spinnen als Futter nicht zurecht.

Und wenn man sich einfach nur Futtergeckos kauft, so kann man damit auch einen Reinfall erleben, denn diese Tiere leben oft nur noch gerade so, d.h. sie sind nicht besonders agil und vielleicht auch schon sehr alt.

Ich habe es so gemacht, daß ich dem Verkäufer genau gesagt habe, wofür ich die Geckos haben wollte.



Er hat mir dann den Asiatischen Hausgecko

(Hemidactylus frenatus)

empfohlen, zum Preise von 4,95 Euro das Stück.
Gekauft habe ich nur ein Paar, um innerartliche Rivalitäten erst gar nicht aufkommen zu lassen. Sonst kann es nämlich vorkommen, daß der Druck auf einzelne Tiere so groß wird, daß sie aus dem Raum gedrängt werden.
Normal gehen die Geckos nämlich nicht in einen anderen Raum, wenn dieser kälter ist.
Hat man die Tiere im Raum frei gelassen, verschwinden sie sofort und so bleibt es auch. Man bekommt sie kaum zu Gesicht.

Allerdings haben sie alle ihren Lieblingsplatz, an dem man sie fast immer antreffen kann. Oft ist es das Holz, unter dem die Drossel für die Leuchtstofflampe montiert ist.

Ganz wichtig ist natürlich, daß die Geckos einen Zugang zu einer Wasserquelle haben. Dies vergißt man oft im Fischkeller, wo doch überall Wasser ist, aber oft leider nicht für die Geckos zugänglich.

Ich füttere meine Geckos nur hin und wieder, wenn ich sehe, daß keine Spinnen mehr da sind. Dann lege ich sehr vorsichtig eine tote Fliege (eingefroren) neben ihren Lieblingsplatz und zwar jeden Tag eine frische. Irgendwann wird sie gefressen. Nun kann man auch damit beginnen, diese tote Fliege mit einem Kalk- und Vitaminpulver zu bestäuben. Und dann dauert es auch meist nicht mehr lange, bis die ersten kleinen Geckos da sind.


Probier es mal mit den Hausgeckos, es macht Spaß und vielleicht Lust auf mehr in Richtung Terraristik.

Damit du schon mal hören kannst, wie schön ein Gecko singen kann, klick doch einfach in das Bild.



Angst, daß sie alles auf den Boden werfen, wenn sie in den Regalen u.s.w. umher laufen, braucht man keine zu haben. Und auch der Kot ist kein Problem. Er ist sehr trocken und hat ungefähr die gleiche Größe wie der von Wellensittichen.


www.tegelhuetter.org
 
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