CIVIS Jugendvideopreis
  Im Sommer des Jahres 2002 nahmen erstmals Schüler und Schülerinnen am europäischen Jugendvideopreis CIVIS statt. Mit dem Film „Welche Hautfarbe hatte Adam?“ bewarben sie sich bei dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem WDR und der Freudenberg Stiftung europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb. Er steht unter dem Motto: „Leben in der kulturellen Vielfalt – gegen Rassismus und Ausgrenzung“. Jugendliche haben auf diese Weise die Gelegenheit, sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu engagieren.

Verschiedene Jugendliche nichtdeutscher und deutscher Muttersprache aus Osnabrücker Schulen beschäftigten sich mit der Frage: „Welche Hautfarbe hatte Adam?“ Als Antwort drehten sie einen Videofilm von 20 Minuten Länge. Von der Idee, über die konkrete Planung bis hin zur tatsächlichen Umsetzung entstand alles in Eigenarbeit der Schüler und Schülerinnen. Der Film besteht aus Interviews und Computeranimationen, die von der Jury als sehr professionell gelobt wurden.

Die Leitung des Projektes übernahm Nina Garmanik, die medienpädagogische Betreuung erfolgte durch den Künstler Felix Vetrov. Leider schaffte es der Osnabrücker Film nicht zu den ausgezeichneten Projekten zu gehören, jedoch nahm eine Delegation aus Osnabrück beim WDR in Köln an der Preisverleihung teil. Für das Jahr 2003 ist ein weiteres Projekt im Rahmen des Jugendvideopreises geplant.

   Ferienfreizeit für Jugendliche aus Spätaussiedlerfamilien und für Kontingentflüchtlinge
  Im Sommer 2002 unternahm der VPAK in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück, Fachbereich Schule (Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, RAZ) zum zweiten Mal eine Ferienfreizeitaktion für Jugendliche aus Spätaussiedlerfamilien und für Kontingentflüchtlinge. Für zehn Tage fuhren 36 Schüler und Schülerinnen mit vier Betreuer und Betreuerinnen nach Italien an die toskanische Küste.

Ziel der Ferienfreizeit war es, Jugendlichen, die noch nicht lange in Deutschland leben, die Möglichkeit zu geben, die Ferien außerhalb der Familie mit Gleichaltrigen zu verbringen und gleichzeitig ihre deutschen Sprachkenntnisse zu erweitern. So wurde an den Vormittagen in Kleingruppen intensiver Deutschunterricht abgehalten, und die Nachmittage wurden durch sportliche Freizeitangebote, Ausflüge und Besichtigungen gestaltet. Unter den Jugendlichen aus dem Projekt konnten so auch verstärkt soziale Kontakte geknüpft und vertieft werden.

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